Pressemeldung24.7.2013

Bugatti feiert seine Helden: „Les Légendes de Bugatti“

Bugatti feiert seine Helden: „Les Légendes de Bugatti“

Molsheim

Bugatti, eine der geschichtsträchtigsten Automarken der Welt, feiert seine Helden. Mit einer exklusiven Edition „Les Légendes de Bugatti“ (Bugatti-Legenden) erinnert die französische Luxusmarke an große Namen, die Bugatti entscheidend geprägt und den Mythos der Marke mitbegründet haben. Den Auftakt bildet im 90. Jubiläumsjahr des 24-Stunden-Rennens von Le Mans eine Persönlichkeit, die mit der Geschichte des Hauses Bugatti untrennbar verbunden ist – Jean-Pierre Wimille. Zwei Mal hat Wimille Bugatti in Le Mans zum Sieg geführt. Die Bugatti-Legende „Jean-Pierre Wimille“ wird während des The Quail / Pebble Beach- Wochenendes vom 16. bis 18. August erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert. Insgesamt wird Bugatti sechs individuelle Legenden auf Basis des Bugatti Grand Sport Vitesse bauen, die im Laufe der kommenden zwölf Monate präsentiert werden.

„Bugatti wurde von beeindruckenden Menschen und historischen Momenten geprägt“, so Dr. Wolfgang Schreiber, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. „Ihre spannenden Geschichten wollen wir mit den Bugatti-Legenden erzählen und gleichzeitig eine Brücke zwischen der Historie und der Gegenwart der Marke schlagen.“

Mit der Bugatti-Legende „Jean-Pierre Wimille“ wird die Erfolgsgeschichte des Rennfahrers erzählt, der 1937 gemeinsam mit seinem Co-Piloten Robert Benoist in einem Bugatti 57G Tank in Le Mans triumphierte. 1939 gewann er erneut, dieses Mal zusammen mit Pierre Veyron in einem 57C Tank.

Vorbild bei der Gestaltung der Bugatti-Legende „Jean-Pierre Wimille“ war das Siegerauto von 1937. Der 57G Tank trat damals in der blauen Lackierung an, die für französische Rennwagen charakteristisch war. Und so erstrahlt das Exterieur des Vitesse in blauem Sicht- Carbon und einem hellem Wimille Bleu. Dieses Farbthema setzt sich auch im Interieur fort.

„Wir haben sowohl bei den Materialien und Farben als auch bei den Details die prägenden Charakteristika der historischen Fahrzeuge unserer Paten auf die Bugatti-Legenden übertragen“, erläutert Achim Anscheidt, Chefdesigner von Bugatti. „Das Ergebnis sind Fahrzeuge, die die Authentizität der damaligen Zeit mit dem modernen Design, dem sportlichen Superlativ und dem luxuriösen Komfort der heutigen Ikone Bugatti verbinden. Mit den Bugatti-Legenden kleiden wir Geschichte in ein modernes Gewand.“

Alle sechs Bugatti-Legenden basieren auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Der Supersportwagen, seit Frühjahr 2012 auf dem Markt, ist seit April 2013 mit 408,84 km/h offen gefahren der offiziell schnellste Serien-Roadster der Welt. Er verfügt über einen 8 Liter- W16-Motor mit 1.200 PS. Das maximale Drehmoment des Vitesse beträgt beispiellose 1.500 Nm (bei 3.000–5.000 U/min), den Sprint von Null auf Hundert schafft er in rasanten 2,6 Sekunden.

Die Bugatti-Legende „Jean-Pierre Wimille“ ist auf drei Fahrzeuge limitiert.

Über Jean-Pierre Wimille

Jean-Pierre Wimille war einer der dienstältesten Bugatti-Werksfahrer. Der Journalistensohn, geboren am 26. Februar 1908 in Paris, fuhr während seiner gesamten Rennfahrerkarriere fast nur auf Bugatti. Nachdem er bereits einige Rennen gewonnen hatte, lud Ettore Bugatti ihn 1933 ein, offizieller Werksfahrer zu werden. Er kam zu einer Zeit zu Bugatti, als die großen Rennerfolge schon etwas zurücklagen. Umso erfreulicher war dann die Siegesserie, die er in den folgenden Jahren für Molsheim einfuhr. Gleich 1933 siegte er beim Großen Preis von Algerien. 1935 gewann er mit einem T 59 das damals sehr berühmte Bergrennen von La Turbie bei Nizza, wurde Zweiter im Tunis-Grand-Prix und Vierter im Großen Preis von Spanien.

Jean-Pierre Wimille war es auch, der den letzten Rennsieg für Bugatti überhaupt nach Hause fuhr: 1947 im Bois de Boulogne auf einem 4.7 Liter Monoposto Type 59/50 B. Wimille war ein Weltklasse-Pilot, der Bugatti vor allem in den letzten Rennjahren entscheidend prägte. Sein größter Triumph waren zweifellos die beiden Siege für Bugatti in Le Mans. 1949 verunglückte er tödlich in Buenos Aires.