Pressemeldung
30.9.2026

Forever Bugatti: Christophe Piochons 24 aussergewöhnliche Jahre in Molsheim

Forever Bugatti: Christophe Piochons 24 aussergewöhnliche Jahre in Molsheim
Tourbillon: Dieses Modell fällt derzeit nicht unter die Richtlinie 1999/94/EG, da die Gesamtbetriebserlaubnis derzeit noch nicht vorliegt.W16 Mistral: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 40,7 / Mittelphase 21,9 / Hochphase 18,3 / Höchstphase 17,6 / kombiniert 21,8; CO2-Emission kombiniert, g/km: 495; Effizienzklasse: G

Molsheim

Seit 24 Jahren begleitet Christophe Piochon die moderne Geschichte von Bugatti wie kaum ein anderer. Von der Mitgestaltung der Qualitätsphilosophie des allerersten modernen Bugatti, des Veyron, bis hin zur Vorbereitung von Molsheim auf die Ära des Tourbillon¹ wurde seine Karriere von drei Konstanten geprägt: einer kompromisslosen Verbundenheit mit den Fahrzeugen, einem tiefen Engagement für den historischen Standort von Bugatti und vor allem einer besonderen Beziehung zu den Menschen rund um die Marke – seien es Enthusiasten, Kunden, Partner oder Mitarbeiter.

Christophe Piochon übergibt den Staffelstab an Mate Rimac, der neuer Präsident von Bugatti Automobiles wird.
Bugatti feierte im Juli 2026 das Ende der Produktion des W16 Mistral.
Christophe Piochon nahm an der Übergabe des Bugatti Brouillard bei Chantilly Arts & Élégance 2026 teil.
Christophe Piochon unterstützt das Bugatti-Festival in Molsheim seit 2005.
Im November 2025 zelebrierten Christophe Piochon und das Molsheimer Team Produktionsende des Bugatti Bolide.
Christophe Piochon testet den für die Rennstrecke konzipierten Bugatti Bolide.
Christophe Piochon ist seit langem Ehrenmitglied des Bugatti-Festivals in Molsheim.
Christophe Piochon testet den für die Rennstrecke konzipierten Bugatti Bolide.
8 von 20 Bildern werden angezeigt

Christophes Laufbahn begann Ende 2001 in der Prototypenwerkstatt von Volkswagen, wo er als Qualitätsmanager des Bugatti-Projekts an der Montage der ersten Veyron-Prototypen mitwirkte. Zu einer Zeit, in der die gerade wiederbelebte Marke noch Gestalt annahm, wurde er damit beauftragt, die Qualitätsanforderungen für eine völlig neue Art von Hypercar zu definieren. Diese Standards erlebte er hautnah auf insgesamt mehr als 100.000 km hinter dem Steuer eines Bugatti, darunter 60.000 km als Testfahrer. Fast 1.200 Fahrzeuge später haben sich die Qualitätsanforderungen bewährt und prägen bis heute jeden Bugatti, der in Molsheim entsteht.

„Als wir den Veyron entwickelten, haben wir viele Standards von Grund auf neu geschaffen. Wir mussten definieren, was Qualität von Bugatti für eine völlig neue Art von Automobil bedeutet. Heute klingt das einfach; damals war es eine echte Herausforderung. Was mich heute stolz macht, ist, dass diese Philosophie nach wie vor in jedem Automobil, das wir bauen, verankert ist und sich auch in die Tourbillon-Ära fortsetzen wird.“

Christophe Piochon

Präsident von Bugatti Automobiles

Diese Beziehung zum Produkt hat ihn schon immer sehr am Herzen gelegen.

„Den Kontakt zum Produkt zu pflegen, an Testfahrten und Fahrzeugkontrollen teilzunehmen und operative Herausforderungen mit den Teams zu besprechen, war mir schon immer äußerst wichtig. Ich war an der Markteinführung des Veyron beteiligt, habe aber auch die Premieren des Chiron² sowie aller von uns produzierten Einzelstücke und Derivate mitverfolgt. Von allen Bugatti-Hypercars, die das Atelier verlassen haben, haben sich nur etwa 40 aus Molsheim verabschiedet, ohne dass ich sie persönlich gesehen, abgenommen oder getestet habe.“

Christophe Piochon

Präsident von Bugatti Automobiles

Christophes Kapitel bei Bugatti endet mit dem Ausklingen der W16-Ära. Er war dabei, als der Veyron für viele Menschen noch unvorstellbar schien, und er war an der Montage des allerletzten W16-Motors im Werk in Salzgitter beteiligt.

Neben diesen außergewöhnlichen Meilensteinen für die Marke gibt es zutiefst persönliche Erinnerungen, die Christophe für immer begleiten werden: die Einweihung des Ateliers im Jahr 2005 und die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden, seine erste öffentliche Fahrt im Veyron während des Bugatti-Festivals in Molsheim; die Feierlichkeiten zum 100. und 110. Jubiläum – für ihn und die Teams in Molsheim und Wolfsburg Momente voller Emotionen. Auch die unvergessliche Präsentation des Chiron in Genf im Jahr 2016, die weltweite Enthüllung des Tourbillon in Molsheim im Jahr 2024 und die ersten Testfahrten im neuen Hybrid-Hypersportwagen der Marke bleiben unvergessen.

Auch gab es einige außergewöhnliche Begegnungen: mit Hollywood-Legenden während der Filmfestspiele von Cannes im Jahr 2005, ein Treffen mit Präsident Macron, als der Chiron Super Sport³ und der Nevera 2021 in Zagreb zusammenkamen, ein Treffen mit Prinz Albert II. von Monaco und eine Fahrt in einem Type 41 Royale Anfang diesen Jahres; ebenso wie die tiefe Beziehung, die er zur Familie Piech aufgebaut hat, und sein erstes Treffen mit Mate Rimac.

Mit der Gründung von Bugatti Rimac im Jahr 2021 wurde Christophe zum Präsidenten von Bugatti Automobiles und zum Chief Operating Officer von Bugatti Rimac ernannt, um sowohl das Team als auch Molsheim auf die nächste Generation von Hypercars vorzubereiten.

Diese Zukunft wurde im Juni 2024 bei der „La Grande Première“ des Tourbillon enthüllt, zu der sich Kunden, Partner und Medienvertreter aus aller Welt am Stammsitz der Marke versammelten. Für Christophe symbolisierte dies die Fortführung des Geistes von Bugatti: von der Mitwirkung an der Verwirklichung des scheinbar Unmöglichen – dem Veyron – bis hin zur Beteiligung an der Entwicklung des wegweisenden Tourbillon. Die Technologien hatten sich grundlegend verändert, doch die Mission blieb dieselbe: etwas ohne Kompromisse zu schaffen und sicherzustellen, dass jedes Detail dem Namen Bugatti gerecht wird.

Auch Christophes Werdegang ist untrennbar mit Molsheim verbunden. Nachdem er Qualitätsleiter bei Bugatti geworden war und später eine Zeit lang in Dresden tätig war, kehrte er 2013 als Geschäftsführer für Produktion und Logistik sowie als Standortleiter nach Molsheim zurück. Damals arbeiteten in Molsheim rund 70 Mitarbeiter, heute sind es fast 200.

Im Laufe dieser Jahre entwickelte sich Molsheim gemeinsam mit der Marke weiter. Auf die Eröffnung neuer Büroräume im Jahr 2024, die der Expansion der Marke dienen sollten, folgte im Juni dieses Jahres die Einweihung von „La Manufacture“, die eigens für die Produktion des Tourbillon errichtet wurde und Bugattis anhaltendes Bekenntnis zu seiner historischen Heimat unterstreicht.

Christophes Engagement vor Ort reichte weit über den Bugatti-Standort selbst hinaus. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einem wichtigen Bindeglied zwischen der Marke und der Region Molsheim. Er festigte die Beziehungen zu lokalen Institutionen und zu den „Enthousiastes Bugatti Alsace“, deren Ehrenmitglied er seit langem ist, und unterstützte gleichzeitig lokale Wohltätigkeitsorganisationen wie „Semeurs d’Étoiles“ – deren Aufgabe in der Betreuung und dem Wohlbefinden hospitalisierter Kinder sowie in der umfassenden Unterstützung ihrer Eltern besteht – und die lokale Tafel „Banque Alimentaire du Bas-Rhin“.

Für Christophe gehören die Mitarbeiter von Bugatti jedoch nach wie vor zu den größten Erfolgen, auf die er besonders stolz ist. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg hat er mit jedem Präsidenten der modernen Bugatti-Ära zusammengearbeitet und steht mit den meisten von ihnen nach wie vor in regelmäßigem Kontakt. Gleichzeitig hat er dazu beigetragen, in Molsheim ein starkes und selbstbewusstes Team aufzubauen, das für das nächste Kapitel gerüstet ist.

„Unsere Automobile sind außergewöhnlich, aber was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind die Menschen, die dahinter stehen. Wir haben in Molsheim ein Team aufgebaut, das versteht, was der Name Bugatti verlangt, und das enorm stolz darauf ist, diesem Anspruch gerecht zu werden. Zu wissen, dass dieses Team diese Werte in die Zukunft tragen wird, bedeutet mir sehr viel.“

Christophe Piochon

Präsident von Bugatti Automobiles

„Christophe war fast von Beginn an Teil der modernen Bugatti-Geschichte. Sein Einfluss zeigt sich in den Standards, die hinter unseren Fahrzeugen stehen, in der Entwicklung von Molsheim und vor allem in dem Team und der Kultur, die er aufgebaut hat. Ich bin zutiefst dankbar für alles, was er erreicht hat, und sein Beitrag wird noch viele Jahre lang ein Teil von Bugatti bleiben.“

Mate Rimac

CEO von Bugatti Rimac und künftiger Präsident von Bugatti Automobiles

Christophe bereitet sich zwar darauf vor, sein Kapitel bei Bugatti zu beenden, doch sein Einfluss auf die Marke wird weiterleben – in den Maßstäben, an denen jeder Bugatti gemessen wird, in der Entwicklung von Molsheim und in den Menschen, denen die Aufgabe anvertraut ist, die Marke weiterzuentwickeln.

Christophe blickt weiterhin zuversichtlich in die Zukunft und vertraut auf Mates Vision:

„1998 war Bugatti nur Kennern bekannt; alle Anderen hatten die Marke längst vergessen. Heute ist sie dank unseres historischen Erbes, unserer Produkte und des Know-hows unserer Teams eine Marke mit weltweitem Ruf. Wir haben viel in unsere Teams investiert – ebenso wie in die Handwerkskunst und die Liebe zum Detail, die Bugatti so einzigartig machen. Wir haben auch in unsere Räumlichkeiten investiert, mit neuen Büros und dem brandneuen Atelier: Die Grundlagen für die Zukunft von Bugatti sind fest verankert. Unser Produktionsplan ist bis 2030 voll ausgelastet. Mate Rimac und das neue Führungsteam haben ein einzigartiges Juwel in ihren Händen, und ich weiß, dass sie gut darauf achten und dafür sorgen werden, das unvergleichliche Erbe der Marke zu würdigen.“

Christophe Piochon

Präsident von Bugatti Automobiles

Seine Karriere begann zu einer Zeit, als der Veyron vielen noch unmöglich erschien. Er verlässt das Unternehmen gerade jetzt, wo Bugatti beginnt, die scheinbar nächste unmögliche Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

„Wenn ich zurückblicke, denke ich nicht in erster Linie an Titel oder einzelne Meilensteine. Ich denke an die Menschen, die Automobile und die Momente, die wir gemeinsam in Molsheim, Zagreb oder Berlin erlebt haben. Teil von Bugatti gewesen zu sein – von den Anfängen des Veyron bis zum Start des Tourbillon – ist etwas, das ich immer in meinem Herzen tragen werde.“

Christophe Piochon

Präsident von Bugatti Automobiles

Am 31. Oktober 2026 wird Christophe Piochon seine Karriere bei der Marke offiziell beenden.

Forever Bugatti.

Pressekontakt

Jan SchmidDirector of Brand, Marketing & Communicationscommunications@bugatti.com

Kraftstoffverbrauch und Emissionen

  • Bolide: Unterliegt nicht der Richtlinie 1999/94/EG, da es sich um ein Rennfahrzeug handelt, dass einen Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht vorsieht.

  • Centodieci: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100km: Niedrigphase 40,3 / Mittelphase 22,2 / Hochphase 17,9 / Höchstphase 17,1 / kombiniert 21,5; gewichtet, CO2-Emissionen kombiniert, g / km: NA; Effizienzklasse: G

  • Chiron: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,6 / Mittelphase 24,8 / Hochphase 21,3 / Höchstphase 21,6 / kombiniert 25,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 572; Effizienzklasse: G

  • Chiron Profilée: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,6 / Mittelphase 24,8 / Hochphase 21,3 / Höchstphase 21,6 / kombiniert 25,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 572; Effizienzklasse: G

    • Chiron Pur Sport: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,6 / Mittelphase 24,8 / Hochphase 21,3 / Höchstphase 21,6 / kombiniert 25,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 572; Effizienzklasse: G

    • Chiron Sport: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,6 / Mittelphase 24,8 / Hochphase 21,3 / Höchstphase 21,6 / kombiniert 25,2; CO2-Emission kombiniert, g/km: 572; Effizienzklasse: G

    • Chiron Super Sport: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 40,3 / Mittelphase 22,2 / Hochphase 17,9 / Höchstphase 17,1 / kombiniert 21,5; CO2-Emission kombiniert, g/km: 487; Effizienzklasse: G

    • Chiron Super Sport 300+: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 40,3 / Mittelphase 22,2 / Hochphase 17,9 / Höchstphase 17,1 / kombiniert 21,5; CO2-Emission kombiniert, g/km: 487; Effizienzklasse: G

    • Divo: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 43,3 / Mittelphase 22,2 / Hochphase 18,0 / Höchstphase 18,3 / kombiniert 22,3; CO2-Emission kombiniert, g/km: 506; Effizienzklasse: G

    • La Voiture Noire: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 43,3 / Mittelphase 22,2 / Hochphase 18,0 / Höchstphase 18,3 / kombiniert 22,3; CO2-Emission kombiniert, g/km: 506; Effizienzklasse: G

      • Tourbillon: Dieses Modell fällt derzeit nicht unter die Richtlinie 1999/94/EG, da die Gesamtbetriebserlaubnis derzeit noch nicht vorliegt.

      • W16 Mistral: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 40,7 / Mittelphase 21,9 / Hochphase 18,3 / Höchstphase 17,6 / kombiniert 21,8; CO2-Emission kombiniert, g/km: 495; Effizienzklasse: G

      Bugatti

      Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt.

      Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

      © 2026 Bugatti Automobiles S.A.S.