Pressemeldung29.6.2022

Bugatti Chiron L’Ébé – Chiron erhält erstmals Zierteile aus 24-karätigem Gold

Chiron: Kraftstoffverbrauch kombiniert (WLTP): 25,19 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert (WLTP): 571,64 g/km

Molsheim

Gold zählt zu den edelsten Materialien der Welt. Und passt damit perfekt zu Bugatti. Im Automobilbau findet das Edelmetall in 24 Karat allerdings nur selten Verwendung, denn das mit 99,9 Prozent Anteil feinste Gold ist weich, kostbar und kompliziert zu verarbeiten.

Kraftstoffverbrauch und Emissionen

  • 1Chiron: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,56 / Mittelphase 24,80 / Hochphase 21,29 / Höchstphase 21,57 / kombiniert 25,19; CO2-Emission kombiniert, g/km: 571,64; Effizienzklasse: G
  • 2Chiron Sport: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,56 / Mittelphase 24,80 / Hochphase 21,29 / Höchstphase 21,57 / kombiniert 25,19; CO2-Emission kombiniert, g/km: 571,64; Effizienzklasse: G

Bugatti hat sich der Herausforderung gestellt und verziert erstmals im Chiron L’Ébé Teile mit einem 24-karätigen Goldüberzug. Es ist zudem das erste Mal überhaupt, dass das berühmte Bugatti-Emblem in hochwertigem Gold auf dem Hufeisengrill glänzt. Nur drei von Hand gefertigte Hypersportwagen erhalten ein Macaron in dieser einzigartigen Ausführung inspiriert vom Art Déco Stil aus den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Über fünf Jahre lang entwickelte Bugatti gemeinsam mit den Experten der Firma Poellath GmbH & Co. KG Münz- und Prägewerk aus Bayern das neue goldene Macaron, das nun die edle Front des Chiron L’Ébé ziert. Nur mit extrem aufwändiger Materialforschung, umfangreichen Labortests, zahlreichen Versuchen und leidenschaftlicher Hingabe zum Detail gelang es den beiden Teams das perfekte Ergebnis dieser unvergleichlichen Handwerkskunst zu erzielen.

Als Basis diente das massiv gefertigte Macaron aus 970er-Sterlingsilber, das sich regulär an den Chiron1 Modellen befindet und in einem langwierigen Prozess vernickelt wird. Das Material Nickel dient als Grundlage und gleichzeitig als Korrosionsschutz für den späteren Goldüberzug. Anschließend tragen die Experten eine zwischen drei und vier Mikrometer dünne Goldschicht auf das Macaron auf und polieren das Bauteil auf Hochglanz. Über zehn Stunden dauert dieser Prozess, der weitgehend in Handarbeit erfolgt.

„Unsere Kunden wollen das Außergewöhnliche. Daher denken wir ständig darüber nach, was zum Qualitätsanspruch der Marke passt und wie wir es umsetzen können. Mit dem Macaron aus Gold am Hufeisengrill und den anderen goldenen Elementen am Fahrzeug können wir unseren Kunden etwas bieten, das sie so nur von Bugatti bekommen können,“ sagt Hendrik Malinowski, Managing Director Sales and Marketing bei Bugatti Automobiles. Damit die Goldelemente auch ihren vollen Glanz ausstrahlen können, verzichtet Bugatti auf einen Klarlack-Überzug.

Die Idee zur ovalen Form des Emblems mit weißer Schrift auf rotem Hintergrund stammt von Ettore Bugatti selbst. Gegen Ende 1909 brachte der Firmengründer am Kühlergrill des Bugatti Type 13 eine ovale Plakette aus emailliertem Metall an. Jeder sollte sofort erkennen können: das ist ein Bugatti. Das Emblem beinhaltet neben dem Namensschriftzug und den darüber liegenden Initialen „EB“ (für Ettore Bugatti) noch 60 rote Punkte rund um den gesamten Rand. Die Punkte symbolisieren der Legende nach Perlen, die Anfang des 20. Jahrhunderts für Wohlstand und Unabhängigkeit standen. In Wahrheit waren es Drähte, die als eine Art Splinte die mechanischen Teilen miteinander fixierten. Denn für Ettore Bugatti waren zeitlebens Zuverlässigkeit und Langlebigkeit seiner Automobile wichtig. Im Lauf der Jahre veränderte sich das Macaron nur leicht.

Beim Chiron L’Ébé hat Bugatti neben dem Macaron noch weitere Elemente des Exterieurs mit Gold veredelt. So bekommen der Zierrahmen des Hufeisens vorn, das EB-Emblem auf Tank- und Öldeckel sowie das EB-Emblem am Heck einen Goldüberzug. Dabei war die größte Herausforderung die schiere Größe des Hufeisens. Mit seinen Abmessungen von über 44 cm Länge und 40 cm Breite ist die Goldoberfläche hier am präsentesten. Um das Gold einwandfrei und absolut gleichmäßig aufbringen zu können, ist allerhöchste Expertise und Erfahrung in diesem Veredelungsprozess notwendig.

Drei minimalistisch-filigrane, aber dennoch prägnante goldfarbene Linien ziehen sich von der Front bis hin zum Heck über die in „Blue Royal“ Carbon lackierte Karosserie und sorgen für einen eindrucksvollen Kontrast. Das „Blue Royal“ Sichtcarbon wirkt elegant-sportlich und erinnert an die edlen Touring-Modelle Ettore Bugattis. Mit der goldenen Akzentuierung betont Bugatti die elementaren Konturen des Chiron. Bei der Linienführung lässt sich die Marke vom Design des Type 57 G Tank Rennwagen inspirieren, der 1937 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Durch die spezielle, goldlackierte Motorabdeckung erstrahlt Bugattis berühmter 8,0-Liter-W16-Antrieb in diesen finalen Chiron-Modellen noch einmal in seiner vollen Schönheit. Die Unterseite des Heckflügels ziert ein goldener L’Ébé-Schriftzug.

Das Interieur in der Farbkombination „Silk“/“Lake Blue“ ist passend auf das Exterieur abgestimmt. Der L’Ébé-Schriftzug in den Kopfstützen und dem Einleger in der Mittelkonsole verdeutlicht auch hier, wem das Fahrzeug gewidmet ist. In den Türpanelen des L’Ébé feiert Bugatti mit einer eindrucksvollen Designskizze die Highlights seiner über 110 Jahre alten Geschichte: vom Chiron, Veyron 16.4, EB 110, Type 57 SC Atlantic bis zum Type 35 – auf der Fahrerseite als schwarze Zeichnung auf hellem Hintergrund, auf der Beifahrerseite als helle Zeichnung auf dunkelblauem Untergrund.

Der Chiron L’Ébé ist nach der ältesten Tochter Ettore Bugattis benannt. Die 1903 geborene L’Ébé hatte tiefere Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Marke als jeder andere. Ettore versteckte in ihrem Vornamen seine Initialen „EB“, um ihren und seinen eigenen Namen unzertrennlich miteinander zu verbinden. In ihrem später erschienenen Buch „The Story of Bugatti“, eine Biografie über ihren berühmten Vater, gab sie detaillierte Einsichten in die Geschichte des Unternehmens und ihres Vaters preis. Wie alle modischen Frauen aus der Zeit war auch sie dem Art-Déco-Stil verfallen. Nun ehrt Bugatti sie, in dem das Unternehmen seine letzten drei Chiron-Modelle nach ihr benennt.

„L’Ébé Bugattis Biografie über ihren Vaters hat uns geholfen, Ettores Persönlichkeit, seine Ziele und seinen Stellenwert in der damaligen Zeit zu verstehen. Mit dem Wissen konnten wir die Bugatti DNA in die Gegenwart übertragen“, begründet Hendrik Malinowski die außergewöhnliche Namensgebung. „Mit dieser besonderen Konfiguration und der Verwendung ihres Vornamens für die letzten drei Chiron und Chiron Sport2-Modelle wollen wir L’Ébé ehren und ihr den Stellenwert in der Geschichte unserer Marke einräumen, den sie verdient.“

Pressekontakt

Nicole AugerHead of Communicationsnicole.auger@bugatti.com